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Vorstand

 

Umfrage KKV 2019 zu den Fachtagungen und Symposien

Analyse des Vorstandes KKV

 

Tätigkeitsbereiche
Jeweils im Januar findet die Fachtagung der KKV statt. Neben dem zentralen Referat einer Fachperson bietet die Fachtagung jeweils Gelegenheit, Einblick in konkrete Projekte einzelner Kantone und dem Fürstentum Liechtenstein zu erhalten. In Workshops werden laufende Arbeiten präsentiert und Erfahrungen ausgetauscht.

Jährlich im Sommer organisiert der Vorstand KKV ein mehrtägiges Weiterbildungs-Symposium zu aktuellen und relevanten Themen. Es entsteht ein intensiver thematischer Austausch zwischen den Mitgliedern aus den unterschiedlichen Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein.

Im Herbst findet einmal pro Jahr die Generalversammlung statt. Sie wird in abwechselnder Folge an einem Vorort organisiert. Ein Rahmenprogramm bereichert die Versammlung durch Einblicke in «Spezialitäten» des Vorortes, des Gastgeberkantons oder des Fürstentums.

Befragung
Im Spätsommer 2019 befragte der Vorstand die Mitglieder der KKV zu den Weiterbildungsangeboten mit dem Ziel einer Bedürfnisabklärung. Über die Hälfte der 110 angeschriebenen Mitglieder haben daran teilgenommen.

Zur Fachtagung
Die Fachtagung erfreut sich mit jeweils rund 50 Teilnehmenden grosser Beliebtheit. Nicht alle Kantone erlauben eine Teilnahme innerhalb der Arbeitszeit oder lassen lediglich Vertretungen zu.

Die Tagung wird als «kompakte Weiterbildung mit kollegialem Austausch, kurz und knackig» beschrieben. Die Input-Referate werden grossmehrheitlich als qualitativ gut und für den Berufsalltag bedeutsam eingeschätzt. Die Beiträge aus diversen Regionen sind interessant, die Einblicke und Inputs spannend und – auch wenn nicht immer direkt umsetzbar – horizonterweiternd. Die persönliche Begegnung wird allgemein geschätzt. Der Ort und der Termin im Januar passen.

Vereinzelt wird die mangelnde Struktur der Ateliers bzw. deren Qualität bemängelt. Es fehle teilweise die gemeinsame «kritische Reflexion». Es gibt auch wenige Stimmen, die die Fachqualifikationen der Referenten als ungenügend einstufen.

Fazit des Vorstandes: Der Vorstand ist über den klaren Zuspruch erfreut. Die Fachtagung wird in ihrer Form so belassen. Ein Augenmerk wird auf die Qualität der Haupt-Referent*innen und auf die Breite der Atelier-Angebote gelegt. Die Mitwirkung der Kantone und des Fürstentums wird hoch geschätzt.

Zum Symposium

In den vergangenen Jahren hat jeweils eine stattliche Anzahl Mitglieder am Symposium teilgenommen. Um auch künftig ein reichhaltiges Programm im vorgesehen Budgetrahmen organisieren zu können, müssten um die 40 Personen den Anlass besuchen. Nicht alle Kantone erlauben eine Teilnahme innerhalb der Arbeitszeit oder lassen lediglich Vertretungen zu. Durch unterschiedliche Ferienordnungen und familiäre Verpflichtungen von v.a. jüngeren Mitgliedern, bleibt die Zeitpunktwahl schwierig.

Das Symposium wird von den regelmässig Teilnehmenden als intensive, thematisch passende, aktuelle und berufsrelevante Weiterbildung geschätzt. Das vielgestaltige Programm und der jeweilige Einbezug von Aussensichten wird als bereichernd rückgemeldet. Die Möglichkeit sich auszutauschen besticht. Die gute Organisation, Moderation und thematische Rhythmisierung wird gelobt. Bei der Standortwahl, der Unterkunft und dem Rahmenprogramm erwarten die Teilnehmenden einen gewissen Komfort, aber keinen Luxus.

Die Dauer des Symposiums von dreieinhalb Tagen wird von den einen als zu kurz, von anderen als zu lang empfunden. Ein Mitglied vermisst fundierte fachliche Referenten und Diskussionen. Auch die Idee, die Generalversammlung mit dem Symposium zu verheiraten wurde wiederum angestossen. Andererseits erging auch der Vorschlag, Thementage anzubieten, die einzeln gebucht werden könnten.

Der Vorstand hat eine breite Diskussion über die möglichen Handlungs-Optionen geführt. Er hat dabei erkannt, dass jede Aktion, die einen Vorteil für die einen bringt, ein Nachteil für andere auslöst. Die Bedürfnisse liegen teilweise diametral auseinander.

Fazit des Vorstandes: Der Vorstand ist mit Anpassung vorerst vorsichtig, da keine deutliche Handlungsrichtung erkennbar ist. Zwar bereitet der Teilnehmenden-Einbruch vom Sommer 2019 Sorgen; es ist aber daraus kein Trend erkennbar. Das Symposium wird momentan in gleicher Form angeboten. Das Augenmerk wird auf die Entwicklung der Mitgliederbedürfnisse gelegt und diese werden aktiver eingeholt. Der Vorstand prüft die Information / Werbung noch zu verstärken. Nach dem kommenden Symposium 2020 erfolgt eine Nach-Analyse.

Wir danken allen Teilnehmenden ganz herzlich für Ihre Einschätzung und die wertvollen und aufschlussreichen Anregungen. Der Vorstand der KKV will die Bedürfnisse der Mitglieder kennen. Die Balance und Ausrichtung der Vereinsaktivitäten zwischen «Trend und Tradition» ist dabei interessant und bereichernd. Wir danken allen Mitgliedern für das Vertrauen, das uns dafür entgegengebracht wird.

Verfasser: Patrik Sager, Präsident KKV
Bericht genehmigt durch den Vorstand KKV am 14. Januar 2020